Category Archives: Bildung

Maskenpflicht an Schulen

Die Corona-Pandemie hat unseren Alltag massgeblich verändert. Wir haben uns an Einschränkungen gewohnt und Schutzmasken sind unserem Alltag schon fast so normal die der erste Kaffee am morgen. Auch jetzt im September, gut ein Jahr nach Ausbruch des Coronavirus in der Schweiz, sind die Restriktionen allgegenwärtig und eine zweite Welle wird von vielen Seiten für den kommenden Winter erwartet. Viele Kantone haben die Maskenpflicht schon auf Einkaufsläden und Märkte ausgeweitet und es scheint nur noch eine Frage der Zeit bis die Maskenpflicht auch für Schulen aller Stufen eingeführt wird. Doch macht das Tragen von Schutzmasken in Schulen überhaupt Sinn?

Maskenpflicht Schulen

Grundsätzlich macht das Tragen von Masken überall dort Sinn, wo sich Menschen näher als 1.5 Meter kommen. Denn dann und vor allem wenn man über längere Zeit den Mindestabstand nicht einhalten kann, ist die Gefahr einer Ansteckung mit dem COVID-19 Virus besonders hoch. In Schulen kommen sich Schüler und Schülerinnen gezwungenermassen näher und es liegt auf der Hand, dass lebendige junge Menschen einen regen Austausch pflegen und somit leicht zum Verbreiten eines Virus beitragen können. Deshalb macht eine Maskenpflicht in Schulen grundsätzlich Sinn, jedoch können Masken ihre Wirkung nur entfalten, wenn sie korrekt getragen werden. Sie müssen unbedingt über Mund und Nase gelegt werden und sollten das Gesicht möglichst eng umschliessen. Wenn ich jeweils im öffentlichen Verkehr Teenager mit Masken sehe, dann fällt auf, dass sie die Masken oft sehr leger tragen und sich kaum um eine korrektes Tragen bemühen. Klar in der Schule können Lehrpersonen darauf Einfluss nehmen und zur korrekten Anwendung mahnen, doch wie gut würden diese Richtlinien eingehalten werden?

Während der Unterrichtszeit eine Schutzmaske zu tragen ist für die Schüler eine grosse Belastung. Denn das Atmen fällt mit Maske schwer und die Sauerstoffzufuhr wird begrenzt. In einem engen Raum wie dem Schulzimmer ist die Luft ohnehin schon sehr schlecht und gerade im Winter, wenn regelmässiges Lüften nur schwer möglich ist, sind die Luftqualität noch weiter. Eine Maskenpflicht in Schulen wird vielleicht die Verbreitung des COVID Virus eindämmen. Gleichzeitig ist es aber ein drastischer Eingriff in die Freiheit unserer Kinder und eine grosse Bürde für Schülerinnen und Lehrpersonen.

Aktuelle Maskenpflicht an Schulen im Kanton Zürich: https://www.zh.ch/de/news-uebersicht/medienmitteilungen/2020/08/masken-in-den-innenraeumen-der-schule–aber-nicht-waehrend-des-u.html

Schutzmasken in Grossmengen für Schulen: https://safemask.ch

 

Online Kurse dank Corona Krise

Seit der Corona Krise haben Onlinekurse Hochkonjunktur. Denn alle öffentlichen und privaten Schulen wurden bis auf weiteres geschlossen, bzw. werden diese erst in den nächsten Wochen wieder geöffnet. In der Zwischenzeit haben viele Schul- und Kursanbieter ihre Angebote in den Onlinebereich verschoben, so dass Schüler und Kursteilnehmer virtuell über Video-Learnung  den Schulstoff vermittelt bekommen. Was Anfangs nach einer grosse Bürde aussah, könnte im Nachhinein allenfalls auch als ein grosse Chance wahrgenommen werden. Denn viele Ausbildungseinrichtungen haben erst auf Druck der Corona Krise ihr Online Angebot ausgeweitet und viele haben damit erstaunlich gute Erfahrungen gemacht. Früher dominierte die Meinung, dass kein technisches Tool den gemeinsamen Unterricht vor Ort ersetzen kann. Seit der Corona Krise hat man die Erfahrung gemacht, dass dies zu einem grossen Teil sehr wohl möglich ist und sogar gewisse Vorteile bietet.

Onlinekurse - die Zukunft?

Onlinekurse – die Zukunft?

Was sind die Vor- und Nachteile von Onlinekursen?

Die Vorteile von Onlinekursen liegen in der Flexibilität. Denn die Besucher müssen sich nur zur vereinbarten Zeit vor dem Computer einfinden und schon kann die Schulung von dem Lehrer gestartet werden. Ja es ist sogar denkbar, dass die Studenten selbst den Zeitpunkt der Kursstunden selbst bestimmen, denn diese können natürlich auch aufgezeichnet und bei Bedarf wieder abgespielt werden. Wenn die Videos gut gemacht sind, kann der Stoff gut vermittelt werden. Es hat sich aber gezeigt, dass ein persönlicher Austausch und eine Fragerunde unabdingbar sind. Deshalb ist eine Videokonferenz mit den Schülern sehr hilfreich, um offene Fragen zu klären und den Kontakt untereinander zu stärken. Es könnte gut sein, dass Online Unterricht in Zukunft einen wichtiger Bestandteil des Kurswesens wird. Denn es gibt Vorteile, welche sich dank der Corona Krise noch stärker herauskristalliert haben und sich etablieren werden.

Die beliebtesten Destinationen für Sprachaufenthalte

Wer von der Schweiz aus einen Sprachaufenthalt machen möchte, der verbrachte noch vor kurzer Zeit oft ein Austauschjahr in der Welsch Schweiz oder in Frankreich. Heute sind die frankophonen Länder weniger begehrt, vor allem weil sich der Trend zur englischen Sprache auf breiter Ebene durchgesetzt hat. Deshalb sind die englischsprachigen, europäischen Länder wie England, Irland und Schottland hoch im Kurs. Auch Spanisch wird oft und gern bei einem Austauschjahr vertieft, deshalb gehört auch Spanien zu einem beliebten Ziel. Natürlich bieten sich auch Übersee-Destinationen für Sprachaufenthalte an. So gehören die USA nach wie vor zu den beliebtesten Zielorten und auch Neuseeland und Australien bieten optimale Bedingungen für junge Menschen, welche die englische Sprache lernen möchten. Reizvoll ist die Kombination aus mehr oder weniger vertrauter europäischer Kultur, einem grossen Freizeitangebot mit Grossstädten, Stränden, Partys und einem riesigen Freizeitangebot und Naherholungsgebiete, welche zu atemberaubenden Ausflügen in eine intakte Natur einladen.

Immer noch populär: USA

Immer noch populär: USA

Dank den heutigen Kommunikationsmitteln mit Handys, Whatsapp und Skype stellt die meilenweite Entfernung zur Familie zu Hause heute ein bedeutend kleineres Hindernis dar. Mit Videotelefonie hat man sich die Liebsten innert Sekunden auf den eigenen Bildschirm geholt und kann sich über positive und negative Erfahrungen im Gastland austauschen. Und sollten einmal alle Stricke reissen, dann hat man immer noch die Möglichkeiten die Gastfamilie zu wechseln oder im schlimmsten Fall die frühzeitige Heimreise mit dem Flugzeug antreten, was aber erstaunlich selten der Fall ist. Nebst den gängigen genannten Zielländern ist heute auch China immer beliebter für Sprachaufenthalte. Denn es hat sich längst herumgesprochen, dass wer der chinesischen Sprache mächtig ist, bedeutende Vorteile auf dem internationalen Arbeitsmarkt erwarten darf. Die Grossstädte Peking und Schanghai bieten adäquate Angebote für Unterkünfte und Schulen an, wo sich europäische junge Erwachsene möglichst gut in der chinesischen Kultur integrieren können. Definitiv ein unvergessliches Abenteuer!